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Was gibt es Neues?

Was gibt es Neues? Die Triathlon-Saison 2012 habe ich mit dem Tristar Monaco Anfang September abgeschlossen.Ein toller Event, obwohl die Radstrecke mit ihren 2000 Höhenmetern auf 100 km nicht gerade für mich gemacht ist.

Nach dem Schwimmen im Meer konnte ich zunächst in der Wechselzone meinen Sack mit den Radutensilien nicht finden, was unötig Zeit kostete und nervig war. Auf dem Rad ging es nach 1,5 km gleich bergauf, konstant fuhr ich im Bereich so um die 300 Watt und versuchte, dies auch so gut wie möglich in der Ebene zu halten. Auf den steileren Bergauf-Stücken sind sie an mir vorbeigefahren, dass ich dachte … puhhh, die fahren ein schönes Tempo und irgendwie hat es mich gejuckt, auch schneller zu fahren, nur ich behielt die Ruhe und fuhr konstant weiter. Die Radstrecke bot eine fantastische Aussicht. Auf den Geraden, sowie bergab konnte ich meine Stärken ausspielen und Zeit gutmachen. Nach 3,5 Stunden war ich in der zweiten Wechselzone, Sackerl schnappen, rein in die Laufschuhe und ab auf die Laufstrecke. Und das ist nicht irgendeine 10-km-Strecke, sondern die der Formel 1. Mit Tunnel Start Zielgeraden, Casino, wo man gar nicht glaubt wie lange es da bergauf geht!

In der ersten von drei Runden glaubte ich, oben beim Casino eine Labestelle zu sehen, so nahm ich ein Gel, da ich der Annahme war, dass es Wasser geben wird – nur es war keine Labstelle, sondern einfach ein Checkpoint, wo es pro Runde ein Band gab (damit die Offiziellen wissen, in welcher Runde man sich befindet). Auf Grund der hohen Temperaturen und dem Flüssigkeitsverlust war es sehr unangenehm,  das Gel im Hals zu haben – ich brauchte Flüssigkeit! Beim Casino sah ich Andi Fuchs, einen Profiathleten, mit einer Wasserflasche und bat ihn, mich trinken zu lassen. Mein Kratzen im Hals war zwar weg, nur ein Marshal sah dies, hielt mich an und hielt mir eine Standpauke, dass dies nicht erlaubt sei, und erteilte mir eine Zwei-Minuten-Strafe :(
In der dritten Runde bekam ich dann auch noch auf dem Bergabstück hinunter zum Tunnel Krämpfe, musste anhalten und dehnen. Das hat etwas gedauert und so finishte ich nur als fünfter in meiner Altersklasse, drei Minuten fehlten aufs Podium!! Ohne die Strafe und ohne die Krämpfe hätte es gereicht, schade, aber „hätt i, wär i“ zählt nicht :)
Zusammenfassend kann man sagen, es war ein schöner und erfolgreicher Bewerb in einer fantastischen  Kulisse.
I glaub, da fahr i wieder hin, sind ja eh nur 1200 km! :)